Die verschiedenen Stoffwechseltypen – was ist wirklich dran?

Der Stoffwechsel, auch Metabolismus bezeichnet, ist die Gesamtheit aller chemischen Prozesse innerhalb des Organismus, welche zur Umwandlung von Stoffen führt. Der Stoffwechsel hat damit die Aufgabe, die Nahrung aufzunehmen, chemisch umzuwandeln, zu transportieren und die Stoffwechselendprodukte an die Umgebung abzugeben. Der Stoffwechsel ist mitunter also auch für Dein Körpergewicht verantwortlich. Warum das so ist liest du hier!

Die verschiedenen Stoffwechseltypen im Überblick

Die verschiedenen StoffwechseltypenVielleicht hast Du schon einmal von Menschen gehört, die behaupten, dass ihr Stoffwechsel zu langsam ist. Kann das überhaupt sein? Dann müsste es ja verschiedene Stoffwechseltypen geben! Genauso ist es, es gibt tatsächlich unterschiedliche Stoffwechseltypen, besser gesagt drei. Das sind der Eiweißtyp, der Kohlenhydrat-Typ und der Mischtyp.

Welcher Stoffwechseltyp Du bist, wirst Du im späteren Verlauf erfahren. Wodurch aber unterscheiden sich die einzelnen Typen? Je nach Typ müssen dem jeweiligen Stoffwechsel vermehrt Eiweiße oder vermehrt Kohlenhydrate zugeführt werden. Der Fettanteil zwischen den unterschiedlichen Typen schwankt zwischen 10 und 25 Prozent. Der Eiweißanteil kann sogar zwischen 25 bis 45 Prozent schwanken und bei den Kohlenhydraten sogar zwischen 30 bis 60 Prozent.

 

Die einzelnen Typen jetzt mal genauer unter die Lupe genommen:

Der Eiweißtyp

Wenn Du wissen willst welcher Stoffwechseltyp Du bist, musst du die Charaktere der einzelnen Typen kennen. Zuerst zum Eiweißtyp: Dieser Typ neigt zur Gewichtszunahme. Nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit bekommt der Eiweißtyp schnell wieder Heißhunger.

Dieser Typ sollte auf eine eiweißreiche Ernährung mit gesunden, natürlichen Fetten achten, beispielsweise Olivenöl. Abends sollte der Eiweißtyp allerdings komplett auf Kohlenhydrate verzichten, da diese die Produktion von Insulin anregen und deshalb zur Fettreserven-Bildung beitragen. Beim Eiweißtyp spricht man auch vom alkalischen Typ.

Der Stoffwechsel ist dabei langsam, was zu Verstopfung und Übergewicht führt. Wenn Du tendenziell eher depressiv, lethargisch und träge bist, dürftest Du ein Eiweißtyp sein. Hier hilft die Zufuhr saurer Mineralien. Auch Safttage und Meditation sind beim Eiweißtyp effektiv.

Der Kohlenhydrate Typ

Wenn Du nicht so schnell an Körpergewicht zunimmst und auch große Mengen an Kohlenhydrate essen kannst, beispielsweise Kartoffeln und Nudel, ohne schon kurze Zeit später erneut hungrig zu sein, dann bist Du ein Kohlenhydrattyp. Dieser Typ hat einen sehr schnellen Stoffwechsel und benötigt daher seine regelmäßigen Mahlzeiten. Diese sollten allerdings eher eiweißarm und kohlenhydratlastig sein. Dieser Typ wird auch als „saurer“ Typ bezeichnet, er neigt zu Entzündungen, Durchfall, Muskel- und Gelenkschmerzen oder typischen Übersäuerungszeichen wie Haarausfall. Daher ist die Zufuhr von basischen Mineralien ratsam. Kohlehydrattypen sind eher ungeduldig, hektisch und nervös.

Der Mischtyp

Findest Du Dich in beiden der zuvor genannten Typen nicht wirklich oder in jedem irgendwie wieder? Dann dürftest Du ein Mischtyp sein. Bei diesem Typ liegen wechselnde Beschwerden vor. Die Zufuhr von sauren Mineralien und basischen versetzten den Körper wieder in Einklang. Wenn Du ein Mischtyp bist kannst Du sogar mit Fett abnehmen. Mischtypen können sowohl entspannen, wie auch sich sportlich anstrengen und nehmen dabei ab, vorausgesetzt die negative Kalorienbilanz ist vorhanden.

Fazit zu den verschiedenen Stoffwechseltypen

Wir sind schon der Meinung, dass es verschiedene Stoffwechseltypen gibt, allerdings hängt das von einigen Faktoren ab und deshalb solltet Ihr nicht ganz soviel Wert legen, welcher Typ ihr seid. Wir haben das in unserm ausführlichen Artikel über die Massephase nochmal genauer beschrieben.

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Martina

Martina ist hauptberufliche Redakteurin. In ihrer Freizeit schreibt sie unter anderem auch für Muskel-Training.net. Außerdem interessiert Martina sich sehr für gesundheitliche Themen wie Diäten und Abnehmen. Zudem ist Martina Doktorin der Ökotrophologie und steht und mit dem besten Wissen zur Seite.

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